Unter Ausleitung versteht man die Ausleitung von Schlack-, Gift- und Schadstoffen aus dem Körper. Im Körper, im Bindegewebe, lagern sich im Laufe der Zeit Stoffwechselprodukte an, die unterschiedliche krankmachende bzw. störende Auswirkungen auf den Organismus des Menschen haben.

Die Ausleitung erfolgt meistens über das Lymphsystem, Leber, Niere, Haut und Darm mit speziellen Medikamenten. Besonders wichtig ist die Ausleitung des Lymphsystems, daß in der Schulmedizin weitgehend außer Acht gelassen wird.

Zu den Ausleitungsverfahren gehören unter anderem die Schröpfkopfbehandlung, das Baunscheidtieren und die Cantharidenbepflasterung.

Baunscheidtherapie

Bei dieser Therapieform wird die Haut mittels eines "Lebensweckers" oberflächlich und nicht blutend angestichelt. Danach wird ein Baunscheidtöl aufgetragen.

 

Nach wenigen Minuten bilden sich Hautquaddeln mit Lymphe (ähnlich, als wenn man Brennnessel angefasst hatte), die nach einiger Zeit wieder weg gehen. Erreicht wird hiermit eine verbesserte Durchblutung des zu behandelnden Gewebes. Hierbei werden Schlackstoffe abtransportiert. Mit der Baunscheidtherapie kann auch sehr gut segmentbezogen behandelt werden (die Haut ist durch sog. Headsche-Zonen organverbunden)

Schröpfkopfbehandlung

Der Einsatz dieser Behandlungsmethode basiert auf dem gleichen Prinzip wie das Baunscheidtieren. Durch aufsetzen der Gläser wird die Haut in die Glasöffnung hinein gezogen.

 

Somit wird eine vermehrte Durchblutung im schmerzenden Gewebe erreicht (man erzeugt künstlich "Blaue Flecken"), die auch Schlackstoffe aus dem Bindegewebe abtransportieren. In meiner Praxis wird die Trockenschröpfung bevorzugt eingesetzt.

240_F_24673339_DSTKhvtovLjNW6Pc9SBVm5enW